
Auch wenn die Brücke
bricht, bestehen die Ufer weiter!
(Stanislav Jerzy Lec)
Auf den Flügeln der Zeit
fliegt die Traurigkeit dahin.
(Jean de La Fontaine)
Alles was schön ist,
bleibt auch schön,
auch wenn es welkt.
Und unsere Liebe bleibt
Liebe, auch wenn wir
sterben.
(Maxim Gorki)
Das einzig Wichtige im
Leben sind die Spuren
von Liebe, die wir
hinterlassen, wenn wir
weggehen.
(Albert Schweizer)
Das Leben ist ein Geschenk,
das wir verdienen,
indem wir es hingeben.
(Tagore)
Der Seele Grenzen
kannst du nicht
ausfinden, auch wenn
du gehst und jede
Straße abwanderst;
So tief ist ihr Sinn.
(Heraklit)
Die Bande der Liebe
werden mit dem Tod
durchschnitten.
(Thomas Mann)

Der Begriff Erdbestattung sollte nicht missverstanden werden, denn auch die Urne wird der Erde beigesetzt!
Konkret versteht man jedoch unter der Erdbestattung die Beisetzung der/ des Verstorbenen im Sarg in einem Erdgrab.
Diese Bestattungsart war über viele Jahrhunderte die einzigste Form der Bestattung in christlich geprägten Kulturkreisen.
Sehr viele Menschen haben ein großes Problem damit, dass ihre Verstorbenen verbrannt werden.
Die Erdbestattung ist auch oft eine Hilfestellung zur "Verarbeitung" der Trauer, da die Beisetzung des Sarges in die Erde den Abschied verbildlicht.

Im Wandel der Zeit halten sich in der Zwischenzeit Feuerbestattung und Erdbestattung etwa die Waage.
In vielen Großstädten überwiegt jedoch die Feuerbestattung bereits.
Meist liegt dies an den immer häufiger werdenden "anonymen Bestattungen".
Bei der Feuerbestattung wird der Verstorbene im Krematorium eingeäschert.
Die dabei entstandene Asche wird dann in einer Urne in ein kleines Erdgrab beigesetzt, kann jedoch auch in ein Kolumbarium beigesetzt werden.
Meistens findet bei einer Feuerbestattung vorab die Trauerfeier mit dem Sarg statt.
Zu einem Späteren Zeitpunkt wird dann die Urne beigesetzt.

Zu Urzeiten, als noch kein Feuer entdeckt und keine geeigneten Werkzeuge erfunden waren um Gräber auszuheben, erfolgte die Bestattung oft in Form der Einbalsamierung oder Seebestattung.
Da Einäscherungen damals noch nicht durchgeführt wurden, sind Verstorbene direkt in Flüsse oder das offene Meer übergeben worden.
Zur heutigen Zeit wird nur noch die Asche in speziellen Seeurnen dem Wasser beigesetzt.

"Eine letzte Ruhestätte an den Wurzeln von Bäumen"
Dies ist für viele ein tröstlicher und angenehmer Gedanke.
Die Beisetzungen im Friedwald werden meist von Förstern begleitet.
Diese heben auch die die Grabstätte aus und verschließen diese.
Wie auch bei der Seebestattung ist hierfür die Einäscherung im Krematorium voraussetzung.
Die Asche des Verstorbenen wird in eine Biostoffurne gegeben und in dieser beigesetzt.

Von der Asche zum Diamant...
Die Diamantbestattung wird oft nett mit den Worten:
"Ein Juwel von Mensch"
beschrieben.
In einem aufwendigen Verfahren wird aus der Asche des Verstorbenen ein einzigartiger Diamant.
4- 16 Wochen dauert die Herstellung und kein Diamant gleicht dem anderen!
Ein einzigartiges Erinnerungsstück.